Stillen ist etwas Natürliches, aber das bedeutet nicht, dass es immer von selbst klappt. Viele (werdende) Mütter haben Fragen: Wann fängt man mit dem Abpumpen an? Welche Milchpumpe passt zu mir? Was, wenn es weh tut oder nicht klappt? In diesem ausführlichen Leitfaden begleiten wir Sie Schritt für Schritt von der Schwangerschaft bis zu den ersten Monaten mit Ihrem Baby.
Dieser Blog soll ein praktisches Nachschlagewerk sein. Sie müssen nicht alles auf einmal lesen, nutzen Sie die Abschnitte, die für Sie gerade relevant sind.
Vorbereitung auf das Stillen während der Schwangerschaft
Wann fängt man an, über das Stillen nachzudenken?
Für viele Frauen beginnt dies irgendwann in der Mitte der Schwangerschaft. Das ist ein guter Zeitpunkt: Sie müssen noch nichts entscheiden, können sich aber in Ruhe damit beschäftigen, was Stillen bedeutet und was eventuell damit verbunden ist, wie Abpumpen oder die Kombination mit der Arbeit.
Was braucht man, wenn man stillen möchte?
Im Grunde braucht man wenig: seinen Körper und sein Baby. In der Praxis erleben viele Mütter zusätzlichen Komfort durch Hilfsmittel wie einen guten BH, Stilleinlagen oder (später) eine Milchpumpe. Betrachten Sie dies nicht als „müssen“, sondern als Unterstützung, wenn es angenehm ist.
Unterschied zwischen einem Schwangerschafts-BH und einem Still-BH
Ein Schwangerschafts-BH bietet Unterstützung während der Schwangerschaft, während ein Still-BH speziell dafür entwickelt wurde, das Anlegen oder Abpumpen zu erleichtern. Manche BHs kombinieren beide Funktionen, was um die Geburt herum praktisch sein kann.
Was passiert mit Ihren Brüsten während der Schwangerschaft?
Ihre Brüste bereiten sich schon früh auf die Milchproduktion vor. Sie können empfindlicher werden, wachsen und sich schwerer anfühlen. Ein gut sitzender BH ist dann kein Luxus, sondern hilft, Beschwerden vorzubeugen.
Stillen und die Kliniktasche
Wenn Sie stillen möchten, ist es gut, dies bereits bei Ihrer Kliniktasche zu berücksichtigen. Denken Sie an bequeme Kleidung, einen Still-BH und eventuell Accessoires, die in den ersten Tagen Ruhe spenden.

Der Stillstart nach der Geburt
Stillen in den ersten 24 Stunden
Die ersten 24 Stunden stehen im Zeichen des Kennenlernens. Ihr Baby trinkt kleine Mengen Kolostrum. Viel Haut-zu-Haut-Kontakt hilft, die Milchproduktion anzukurbeln.
Was, wenn das Stillen nicht sofort klappt?
Das kommt häufiger vor, als Sie vielleicht denken. Müdigkeit, Anspannung oder ein schwieriger Start können einen Einfluss haben. Hilfe von einer Hebamme oder Stillberaterin kann dann viel Ruhe spenden.
Brustwarzenschmerzen: Ursachen und Lösungen
Brustwarzenschmerzen entstehen oft durch eine nicht optimale Anlegetechnik. Kleine Anpassungen können bereits einen großen Unterschied machen. Laufen Sie nicht zu lange mit Schmerzen herum; es ist kein „normaler“ Bestandteil des Stillens. Konsultieren Sie immer einen Experten für Ratschläge.
Wie oft in der ersten Woche anlegen?
Im Durchschnitt 8 bis 12 Mal pro 24 Stunden. Dies hilft Ihrem Körper zu verstehen, wie viel Milch benötigt wird. Vertrauen Sie dabei nicht nur der Uhr, sondern vor allem den Signalen Ihres Babys.
Milcheinschuß: Was können Sie tun?
Milcheinschuß ist in den ersten Wochen oft normal. Stilleinlagen oder Milchauffangschalen können helfen, Ihre Kleidung trocken zu halten und Beschwerden zu reduzieren.

Abpumpen: wann, wie und warum
Wann fängt man mit dem Abpumpen an?
Manche Mütter beginnen bereits in den ersten Wochen, andere erst, wenn sie wieder arbeiten. Es gibt keinen festen Zeitpunkt, der für alle gilt; es hängt von Ihrer Situation und Ihren Bedürfnissen ab.
Handpumpe oder elektrische Milchpumpe?
Eine Handmilchpumpe ist kompakt und leise, praktisch für den gelegentlichen Gebrauch. Eine elektrische Milchpumpe ist oft angenehmer, wenn Sie regelmäßig abpumpen oder Zeit sparen möchten.
Einzel- oder Doppelpumpen?
Doppeltes Abpumpen kann Zeit sparen und stimuliert oft die Milchproduktion. Einzelnes Abpumpen kann sich ruhiger anfühlen. Was am besten ist, ist von Person zu Person unterschiedlich.
Was ist eine Hands-Free-Milchpumpe?
Eine Hands-Free-Milchpumpe tragen Sie in Ihrem BH, sodass Sie die Hände frei haben. Dies kann angenehm sein, wenn Sie das Abpumpen mit anderen Aktivitäten kombinieren möchten.
Die Bedeutung der richtigen Brustwarzengröße
Ein gut sitzender Brustaufsatz verhindert Schmerzen und kann das Abpumpen effizienter machen. Zu groß oder zu klein kann Beschwerden verursachen. Wie bestimmen Sie Ihre Brustwarzengröße für das Abpumpen? Lesen Sie alles darüber in unserem Blog.
Häufige Fehler beim Abpumpen
Zu hoher Saugbereich, falsche Größe oder zu wenig Entspannung sind häufige Ursachen für Unbehagen. Abpumpen darf niemals Schmerzen verursachen. Konsultieren Sie bei Beschwerden immer einen Experten, dieser kann Ihnen gute Ratschläge für das Stillen oder Abpumpen geben.
Abpumpen bei der Arbeit
Abpumpen bei der Arbeit erfordert etwas Planung. Ein ruhiger Ort, klare Absprachen und eine Milchpumpe, die zu Ihrem Tag passt, erleichtern dies erheblich.
Stillen und Abpumpen kombinieren
Viele Mütter kombinieren Anlegen und Abpumpen. Dies kann Flexibilität bieten und hilft beim Aufbau eines Muttermilchvorrats.

Praktisch: Komfort, Hygiene und Zubehör
Welche Milchpumpe passt zu Ihrem Lebensstil?
Überlegen Sie, wie oft Sie abpumpen möchten, wo und in welchen Situationen. Das hilft Ihnen, eine Wahl zu treffen, die Sie auch langfristig beibehalten können.
Hygienische Reinigung von Pumpenteilen
Gute Hygiene ist wichtig. Spülen Sie die Teile nach Gebrauch ab und reinigen Sie sie regelmäßig gründlich gemäß den Anweisungen.
Zubehör, das das Abpumpen komfortabler macht
Denken Sie an zusätzliche Flaschen, Ersatzteile oder Hilfsmittel, die während des Abpumpens für weniger Stress sorgen.
Muttermilch aufbewahren und transportieren
Muttermilch können Sie sicher im Kühlschrank oder Gefrierschrank aufbewahren. Eine Beschriftung mit Datum hilft, den Überblick zu behalten. Verwenden Sie hierfür praktische Muttermilch-Aufbewahrungsbeutel.
Welchen BH trägt man beim Abpumpen?
Ein gut sitzender (Hands-Free-) Still-BH kann Komfort bieten und sorgt dafür, dass Sie während des Abpumpens entspannt sitzen können.
Organisation mit Trockengestellen
Ein fester Platz zum Trocknen von Pumpen- und Babyprodukten hilft, den Überblick in einer geschäftigen Zeit zu behalten. Ein gutes und stabiles Trockengestell ist ein Muss für Ruhe und Komfort.

Häufig gestellte Fragen zum Stillen und Abpumpen
Tut Abpumpen weh?
Nein. Wenn das Abpumpen weh tut, ist das ein Zeichen, dass etwas angepasst werden muss. Zum Beispiel die Größe des Brusthütchens oder des Brusthütchenverkleinerers, Ihre Pumpeneinstellung oder Saugstärke. Bei Schmerzen wenden Sie sich immer an eine Stillberaterin oder einen Still-Experten.
Wie lange darf man Muttermilch aufbewahren?
Das hängt davon ab, ob Sie sie bei Raumtemperatur, im Kühlschrank oder im Gefrierschrank aufbewahren. Wenn Sie praktische Muttermilch-Aufbewahrungsbeutel verwenden, können Sie die Muttermilch problemlos im Kühlschrank oder Gefrierschrank aufbewahren. Die Muttermilch-Aufbewahrungsbeutel von Youha nehmen weniger Platz ein als zum Beispiel Aufbewahrungsflaschen.
Ist Abpumpen schlecht für die Brüste?
Nein, Abpumpen ist eine natürliche Erweiterung des Stillens.
Was, wenn man zu wenig Milch abpumpt?
Das kann verschiedene Ursachen haben. Regelmäßigkeit, Entspannung und gute Beratung können helfen. Ihr körperlicher Zustand hat auch großen Einfluss auf das Stillen, dabei ist eine gute Milchpumpe (z.B. von Youha) von großer Bedeutung.
Kann man ohne BH abpumpen?
Ja, aber viele Frauen empfinden mehr Komfort und Bequemlichkeit mit einem geeigneten Schwangerschafts- und Still-BH.
Wann hört man mit dem Abpumpen auf?
Das entscheiden Sie selbst. Es gibt keinen richtigen oder falschen Zeitpunkt, hören Sie auf Ihren Körper und Ihre Situation.
Abschließend
Stillen und Abpumpen sind persönliche Prozesse. Was für den einen funktioniert, muss für den anderen nicht passen. Hoffentlich hilft Ihnen dieser Leitfaden, selbstbewusst Entscheidungen zu treffen, die zu Ihrem Leben und dem Ihres Babys passen.
Liebe Grüße,
Elles - Youha
