Als (werdende) Mutter kommt viel auf dich zu. Vielleicht bist du noch schwanger und merkst, dass du bereits unter undichten Brüsten leidest, oder du bereitest dich schon auf die Zeit nach der Geburt vor. Wie auch immer: Früher oder später wirst du über das Abpumpen nachdenken.
Aber wie benutzt man eigentlich eine Milchpumpe? Und worauf solltest du achten, wenn du zum ersten Mal abpumpst?
In diesem Artikel erklären wir es dir Schritt für Schritt, damit du entspannt und zuversichtlich starten kannst.
Wann fängst du mit dem Abpumpen an?
Es gibt keinen „perfekten“ Zeitpunkt, der für alle gilt. Die meisten Mütter beginnen ein paar Wochen nach der Geburt mit dem Abpumpen, wenn die Stillzeit gut etabliert ist.
Dennoch gibt es Situationen, in denen du früher beginnst:
- Wenn dein Baby Schwierigkeiten beim Trinken an der Brust hat
- Wenn deine Milchproduktion angeregt werden muss
- Oder wenn du schon einen Vorrat anlegen möchtest
Auch während deiner Schwangerschaft kannst du bereits merken, dass sich dein Körper vorbereitet, zum Beispiel durch undichte Brüste. Das ist ganz normal und ein Zeichen dafür, dass dein Körper bereit ist, bald Nahrung zu geben.
Schritt für Schritt: So benutzt du eine Milchpumpe
1. Sorge für einen entspannten Moment
Abpumpen funktioniert am besten, wenn du entspannt bist. Setz dich ruhig hin, trink etwas und sorge dafür, dass du nicht gestört wirst.
Viele Mütter merken, dass es hilft, an ihr Baby zu denken oder ein Foto anzusehen. Das stimuliert den Milchspendereflex.
2. Wähle eine Pumpe, die zu dir passt
Es gibt verschiedene Arten von elektrischen Milchpumpen. Was zu dir passt, hängt von deiner Situation ab.
Benutzt du die Pumpe regelmäßig oder unterwegs? Dann ist eine kabellose Milchpumpe ideal. Du hast kein lästiges Kabel- oder Steckdosenproblem und kannst dich frei bewegen.
Viele Mütter entscheiden sich heutzutage für eine Youha Milchpumpe, weil sie kompakt, leise und freihändig bedienbar ist. Besonders wenn du mehrere Dinge gleichzeitig erledigen möchtest, gibt das etwas zusätzliche Freiheit.
3. Brustschilde richtig anlegen
Eine gute Passform ist wichtig. Das Brustschild sollte gut an deiner Brustwarze anliegen, ohne zu drücken.
Fühlt es sich unangenehm an? Dann stimmt die Größe wahrscheinlich nicht ganz. Dies kann sowohl deinen Komfort als auch deine Milchproduktion beeinflussen. In unserem Blog erfährst du mehr darüber, wie du die richtige Brustwarzengröße für deine Milchpumpe wählst.
4. Beginne langsam mit dem Abpumpen
Stelle deine elektrische Pumpe zuerst auf eine niedrige Stufe. Dein Körper muss sich erst daran gewöhnen.
Die meisten Milchpumpen-Modelle haben einen Stimulations- und einen Abpumpmodus:
- Zuerst kurze, schnelle Saugbewegungen (Stimulation)
- Danach langsamere, tiefere Saugleistung (Abpumpen)
Erzwinge nichts, Abpumpen sollte niemals wehtun. Wende dich an eine Stillberaterin oder einen Stillexperten, wenn du Hilfe beim Abpumpen benötigst.
5. Abpumpen dauert durchschnittlich 15-20 Minuten
Im Durchschnitt pumpst du etwa 15 bis 20 Minuten pro Pumpsitzung ab. Manche Mütter sind schneller fertig, andere brauchen etwas mehr Zeit.
Wenn du eine Doppelmilchpumpe verwendest, kannst du beide Brüste gleichzeitig abpumpen. Das spart Zeit und regt oft die Milchproduktion an.
6. Nach dem Abpumpen
Bewahre die Milch sofort in einer sauberen Flasche oder einem Muttermilch-Aufbewahrungsbeutel auf und stelle sie in den Kühlschrank oder Gefrierschrank.
Reinige danach alle Teile gründlich. Dies ist wichtig für die Hygiene und die Lebensdauer deiner Pumpe.
Häufige Fehler (und wie du sie vermeidest)
Jede Mutter muss es lernen, also sei nicht zu streng mit dir selbst. Das sind Dinge, die wir oft sehen:
- Zu schnell mit hoher Saugkraft beginnen → kann schmerzhaft sein
- Falsche Brustschildgröße → geringerer Ertrag oder schmerzhafte Brustwarzen
- Zu angespannt sein → hemmt den Milchspendereflex
- Unregelmäßiges Abpumpen → kann deine Produktion senken
Gib dir Zeit, deinen eigenen Rhythmus zu finden. Auch nachdem du dich körperlich unwohl gefühlt oder krank warst, kann deine Produktion niedriger sein, das ist ganz normal.
Tipps für ein angenehmes Abpumpen
- Sorge für eine feste Routine
- Trinke ausreichend Wasser
- Verwende eventuell eine Handpumpe oder eine kabellose Pumpe für mehr Komfort
- Entspanne dich: Je entspannter du bist, desto besser funktioniert das Abpumpen
Viele Mütter erfahren, dass eine kompakte Lösung wie eine Youha Milchpumpe das Abpumpen im Alltag etwas einfacher macht.
Zum Schluss
Abpumpen ist etwas, das man nach und nach lernt. Am Anfang mag es ungewohnt erscheinen, aber bald wirst du entdecken, was für dich am besten funktioniert.
Ob du gelegentlich abpumpst oder täglich eine Youha Milchpumpe verwendest, das Wichtigste ist, dass es zu deiner Situation passt und du dich dabei wohlfühlst.
Du bist dir noch unsicher, welche Pumpe am besten zu dir passt? Dann lies auch unsere Kaufberatung zur Auswahl der richtigen Milchpumpe.
Liebe Grüße,
Elles - Youha
