Viele Mütter beginnen voller guten Mutes mit dem Abpumpen, stellen aber schnell fest, dass es nicht so angenehm ist wie erwartet. Mehr noch: Manchmal kann das Abpumpen sogar Schmerzen verursachen. Das kann zu Unsicherheit, Frustration und in manchen Fällen sogar zum Abstillen führen.
Wichtig zu wissen: Abpumpen SOLLTE nicht wehtun.
Egal, ob Sie eine Milchpumpe zusätzlich zum Stillen verwenden, Vollzeit abpumpen oder gerade mit einer elektrischen Milchpumpe beginnen, Schmerz ist meist ein Signal, dass etwas nicht ganz richtig läuft.
In diesem Blog erklären wir:
- warum Abpumpen wehtun kann
- was die häufigsten Ursachen sind
- und was Sie dagegen tun können
Wann ist Abpumpen normal?
Bei der Verwendung einer Milchpumpe, wie einer elektrischen Milchpumpe oder einer kabellosen Milchpumpe, können Sie anfangs ein Ziehen verspüren. Dies liegt daran, dass Ihr Körper auf die Stimulation reagiert.
Aber:
- Es darf kein scharfer Schmerz sein
- Ihre Brustwarzen dürfen nicht weiß werden
- Ihre Brüste dürfen sich nicht wund anfühlen
Fühlt sich das Abpumpen schmerzhaft an? Dann ist es wichtig zu schauen, woher das kommt.
1. Die falsche Brustschildgröße
Die häufigste Ursache für Schmerzen beim Abpumpen ist eine falsche Größe.
Viele Mütter verwenden Standardgrößen, obwohl jede Brustwarze anders ist.
Ein zu großes Brustschild kann zu Folgendem führen:
- scheuernde Brustwarzen
- ziehendes Gefühl
- geringere Milchproduktion
Ein zu kleines Brustschild kann zu Folgendem führen:
- Einschnürungen
- Risse
- blaue oder weiße Brustwarzen
Eine gut passende Größe macht einen enormen Unterschied im Komfort und in der Effizienz Ihrer elektrischen Milchpumpe. Bestimmen Sie daher Ihre Brustwarzengröße, bevor Sie mit dem Abpumpen beginnen.
2. Zu hohe Saugkraft
Bei elektrischen Milchpumpen ist es verlockend, die Saugkraft höher einzustellen, „für mehr Milch“.
Vergessen Sie jedoch nicht, dass mehr Saugkraft nicht immer zu einer größeren Muttermilchmenge führt. Mehr noch, eine zu hohe Einstellung kann zu Folgendem führen:
- schmerzhafte Brustwarzen
- beschädigtes Gewebe
- geringerer Milchfluss
Verwenden Sie eine Einstellung, die sich angenehm anfühlt. Eine gute elektrische Milchpumpe arbeitet mit Stimulation, nicht mit roher Gewalt.
3. Schlechte Positionierung der Milchpumpe
Egal, ob Sie eine Youha-Pumpe oder ein anderes kabelloses Pumpgerät verwenden, die Position ist entscheidend.
Wenn die Brustwarze nicht richtig zentriert ist:
- entsteht Reibung
- wird das Vakuum ungleichmäßig verteilt
- kann Schmerz entstehen
Bei kabellosen Milchpumpen passiert dies häufiger, da Sie weniger Sicht auf die Platzierung haben. Nehmen Sie sich also immer die Zeit, um zu überprüfen, ob alles richtig sitzt. Sie können sich auch von einer Stillberaterin beraten lassen, die Sie bei einem guten Start unterstützt.
4. Beschädigte oder abgenutzte Teile
Eine Milchpumpe besteht aus mehreren Teilen, die zusammenarbeiten, um ein Vakuum zu erzeugen.
Abgenutzte:
- Membranen
- Ventile
- Silikonteile
können zu Folgendem führen:
- unregelmäßige Saugkraft
- ziehende Bewegungen
- schmerzhafte Abpumpvorgänge
Regelmäßiges Überprüfen und Ersetzen Ihrer Milchpumpenteile verhindert dies.
5. Empfindliche Brustwarzen oder hormonelle Veränderungen
Während des Stillens und der Schwangerschaft kann Ihre Haut empfindlicher sein.
Zum Beispiel:
- direkt nach der Geburt
- während eines Milchstaus
- bei leckenden Brüsten während der Schwangerschaft
Auch das Abpumpen kann vorübergehend empfindlicher sein, wenn Sie:
- müde sind
- Stress erleben
- unter hormonellen Schwankungen leiden
Das bedeutet nicht, dass Sie mit dem Abpumpen aufhören sollten, aber dass ein sanfteres Abpumpen oft besser funktioniert.
6. Unzureichende Vorbereitung
Genau wie beim Stillen hilft es, den Körper etwas aufzuwärmen.
Vor dem Abpumpen kann es hilfreich sein:
- Ihre Brüste sanft zu massieren
- kurz Wärme anzuwenden
- kurz manuell zu stimulieren
Dadurch reagiert Ihr Körper besser auf eine Milchpumpe.
7. Leckende Brüste und Druckaufbau
Wenn Brüste durch Milchstau gespannt sind, kann das Abpumpen schmerzhaft sein. Verwenden Sie gegebenenfalls Muttermilchauffangschalen, um den Druck zwischen den Abpumpvorgängen zu reduzieren.
Dies kann helfen, um:
- Milchstau vorzubeugen
- das Abpumpen komfortabler zu gestalten
Was können Sie tun, um schmerzfrei abzupumpen?
✔️ Überprüfen Sie Ihre Größe
✔️ Reduzieren Sie die Saugkraft
✔️ Positionieren Sie gut
✔️ Überprüfen Sie die Teile
✔️ Bereiten Sie Ihre Brüste vor
Eine moderne kabellose Pumpe oder Youha Milchpumpe ist auf Komfort ausgelegt, aber die richtigen Einstellungen und die Passform machen letztendlich den Unterschied.
Wann Hilfe in Anspruch nehmen?
Tut das Abpumpen weiterhin weh?
Dann kann es ratsam sein:
- eine Stillberaterin zu konsultieren
- Ihre Abpumptechnik überprüfen zu lassen
Oft reichen kleine Anpassungen bereits aus.
Zum Schluss
Abpumpen soll das Stillen unterstützen, nicht belasten.
Egal, ob Sie eine Youha-Pumpe verwenden, mit dem Abpumpen beginnen oder schon länger abpumpen: Komfort ist entscheidend. Schmerz bedeutet meist, dass etwas angepasst werden kann, und glücklicherweise ist das oft einfach zu beheben.
Liebe Grüße,
Elles - Youha
